Die Mappen liegen wieder in den Schränken, die Talare sind wieder verstaut, das letzte Quempaskonzert ist gesungen. Das Jahr 2017 neigt sich auch für die Wuppertaler Kurrende unaufhaltsam dem Ende entgegen. Ein Jahr, das von großen Veränderungen geprägt war. Markus Teutschbein ist seit dem 1. Juni der neue Chorleiter und Ende Oktober wurde Heimleiter Ulrich Nüßler nach über 30 Jahren in den Ruhestand verabschiedet. Und nun vollzieht sich noch ein Wechsel im Kurrende-Büro.

Klaus Kölsch, der seit dem Jahr 2012 für die Kurrende als Chor-Manager tätig war, hat sich entschieden, im Jahr 2018 eine neue berufliche Herausforderung zu suchen. „Als uns Klaus Kölsch seine Entscheidung Ende September mitgeteilt hat, war das für uns alle natürlich ein großer Schock, hatten wir doch gehofft, die personellen Umstellungen damit abgeschlossen zu haben“, so Olaf Rosier, der erste Vorsitzende der Kurrende. „Doch Klaus Kölsch hat uns seine Motivation überzeugend erklärt. Auch wenn wir seine Entscheidung bedauern, so akzeptieren wir diesen mutigen Entschluss und wünschen ihm aus tiefstem Herzen alles Gute.“

Klaus Kölsch ist der Kurrende seit vielen Jahrzehnten treu verbunden. Nachdem schon sein älterer Bruder in der Kurrende sang, war es nur konsequent, dass auch er vor 46 Jahren in der Kurrende angemeldet wurde. Im Laufe der Zeit übernahm Klaus Kölsch immer mehr Verantwortung über die Musik hinaus. Viele Jahre war er als zweiter Vorsitzender engagiert und wirkte darüber hinaus noch im Vokalensemble „Bel Canto“ mit. 2012 dann der Rollenwechsel: Nach dem Abschied von Frau Anke Lüdtke übernahm der gelernte Bankkaufmann das Kurrende-Management und macht seine Herzenssache zum Beruf – mit Erfolg! Mit einem grenzenlosen Einsatz koordinierte er alle Abläufe hinter den Kulissen, organisierte Tourneen sowie Konzerte und war sich aber auch für die kleinen Dinge des Alltags nicht zu schade. So steuerte er das Schiff Kurrende auch durch die Interimsphase hin zu Markus Teutschbein und etabliert quasi nebenbei noch neue Sponsoring-Konzepte.

Vor diesem Hintergrund ist eine Kurrende ohne Klaus Kölsch nur schwer vorstellbar. Doch zugleich mutet uns seine mutige Entscheidung, noch einmal aufzubrechen und etwas Neues zu wagen, den allergrößten Respekt ab. Auch wenn Klaus Kölsch die Kurrende als Arbeitnehmer nun verlässt und noch einmal ein neues Kapitel aufschlägt, so wissen wir ihn doch weiterhin als treuen Kurrendaner an unserer Seite. Und nicht nur Klaus Kölsch, auch die Kurrende bricht wieder einmal auf. Uns bleiben an dieser Stelle nur drei Worte: Danke, Klaus Kölsch!

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