Sommerkonzert: Licht und Schatten

Intensiv haben die Kurrendaner bereits an dem Programm geprobt: Nicht nur in der Mozartstraße, sondern auch auf der Fronleichnamstournee nach Thüringen. Jetzt kommt endlich das Heimspiel von „Licht und Schatten“: Am Sonntag, den 24. Juni singt die Kurrende ihr Sommerkonzert in der Lutherkirche (Obere Seelhofstraße 46)!

Das erste Konzert in diesem Jahr war ein echter Paukenschlag: Mit einer fulminanten Johannes-Passion sorgte die Kurrende unter ihrem neuen Chorleiter Markus Teutschbein für Schlagzeilen. Nun steht Teutschbeins erstes Sommerkonzert an! Auf dem Programm steht Chormusik von Barock bis zur zeitgenössischen Chormusik: Namen von Schütz über Mendelssohn bis zu Tormis stehen auf dem Programmzettel. Susanne Imhof an der Violine, Bettina Baumann am Cello und Max Hilger an der Orgel sorgen darüber hinaus für instrumentale Akzente.

Das Programm steht unter der Überschrift „Licht und Schatten“: So singt der Chor beispielsweise Rameaus berühmtes „La Nuit“, eine berückende Hymne an die Nacht, oder die kongeniale Begräbnismotette „Unser Leben ist ein Schatten“ vom Johann Bach – dem Onkel von Johann Sebastian Bach und dem ersten Komponisten der großen Bach-Familie! Mit „Nun da der Tag“ von Paul Hindemith hat der Männerchor der Kurrende erst kürzlich beim Deutschen Chorwettbewerb in Freiburg für Furore gesorgt.

Aber keine Sorge: Es ist immer noch ein Sommerkonzert! Am Ende sollen Freude und Licht die Überhand behalten. Mit seinem „Morgengesang“ fasst Max Reger eine ganze Welt in einer Miniatur von zweieinhalb Minuten zusammen. Und es erklingen zahlreiche Werke der skandinavischen und baltischen Komponisten, die sich in den letzten Jahren in der internationalen Chorszene so großer
Beliebtheit erfreuen, weil ihre Musik zugleich anspruchsvoll ist und dennoch eingängig in das Ohr geht: „Incantatio maris aestuosi“ von Veljo Tormis gehört ebenfalls zu den Stücken, mit denen der Männerchor in Freiburg überzeugte, ebenso stehen „Ubi caritas“ von Ola jeilo oder das einzigartige „Stars“ von Ēriks Ešenvalds auf dem Programm. Dieses letzte Stück schließt mit dem hymnischen Ausruf „majesty“. „Majestätisch“ – so ist der Eindruck, der sich dem Menschen beim Anblick des nächtlichen Sternenhimmels zeigt. Wenn sich diese Atmosphäre auch bei den Konzertbesuchern einstellt, dann haben Markus Teutschbein und seine Wuppertaler Kurrende ihr Ziel für dieses Konzert erreicht. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

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