Diese Reise war kein R(h)einfall!

Die Herbsttournee 2019 führte die Kurrende nach Süddeutschland und in die Schweiz. Vom 13. bis zum 20. Oktober standen unter anderem drei Aufführungen des Mozart-Requiems auf dem Programm. Timon aus dem Männerchor fasst die Reise für uns zusammen.

Was unterscheidet eigentlich eine Konzertreise von einer Sommerfreizeit? Während es bei der Freizeit vor allem um Spiel und Spaß in Kombination mit Proben geht, liegt der Fokus bei einer Tournee auf den Konzerten. Die Reisebesetzung aus 40 Sängern wurde nicht nur von Chorleiter Markus Teutschbein begleitet, auch Stimmbildnerin Laura Cichello und Manager Jonathan Wahl waren mit dabei. Nach einer langen Busfahrt in Richtung Süddeutschland wurde es das erste Mal spannend: die Quartierverteilung in Rheinfelden stand an. Hier waren wir für drei Nächte in Privatfamilien untergebracht, einige übernachteten in einer Jugendherberge.

Am nächsten Morgen wurde es musikalisch: Drei Stunden Probe mit Streichquartett und Pianistin standen auf dem Programm, bevor es nach Basel ging. Mit einigen Tipps unseres Chorleiters versehen, der lange die Knabenkantorei Basel leitete, erkundeten wir die Stadt bei traumhaftem Wetter in Kurrende-Familien. Diese bestehen immer aus zwei Männerchoristen und zwei bis vier Jungs, so dass die feste Ansprechpartner haben. Am Abend war es dann endlich soweit: Das erste Konzert wurde in der vollen Christuskirche in Rheinfelden gegeben. Dieses A cappella-Programm konnten die Wuppertaler rund zwei Wochen später beim Tourneeabschlusskonzert in der Unterbarmer Hauptkirche genießen.

Foto: Karl-Erich Emde

Am Dienstag unternahmen wir einen Tagesausflug zum Rheinfall in Schaffhausen und zu den Pfahlbauten am Bodensee. Am Rheinfall erkundeten viele zu Fuß, manche sogar per Boot, einen der größten Wasserfälle Europas. Unglücklicherweise nahm einer der Männerchoristen den Namen des Wasserfalls zu wörtlich, denn er ließ sein Handy samt Papiere in den Rhein fallen. Dank einer spektakulären Rettungsaktion eines Mitsängers konnte es aber bald schon weiter an den Bodensee gehen, wo wir die Pfahlbausiedlungen aus der Stein- und Bronzezeit besichtigten.

Die Reise erreichte am nächsten Tag einen weiteren Höhepunkt, denn wir fuhren per Seilbahn auf das Brienzer Rothorn, welches auf 2351 Metern Höhe liegt. Der ganze Chor konnte nach wenigen Minuten Fußmarsch die grandiose Aussicht vom Gipfelkreuz bei Neuschnee genießen. Doch auch das erste Konzert in der Schweiz stand an diesem Tag auf dem Programm: Es ist schon lange Tradition, dass wir auf Konzertreisen andere Knabenchöre treffen und gemeinsam musizieren. In der Krienser Galluskirche fand unser Konzert mit dem Knaben- und Mädchenchor der Luzerner Kantorei statt, bei denen wir im Anschluss auch übernachteten.

Am Dienstag unternahmen wir einen Tagesausflug zum Rheinfall in Schaffhausen und zu den Pfahlbauten am Bodensee. Am Rheinfall erkundeten viele zu Fuß, manche sogar per Boot, einen der größten Wasserfälle Europas. Unglücklicherweise nahm einer der Männerchoristen den Namen des Wasserfalls zu wörtlich, denn er ließ sein Handy samt Papiere in den Rhein fallen. Dank einer spektakulären Rettungsaktion eines Mitsängers konnte es aber bald schon weiter an den Bodensee gehen, wo wir die Pfahlbausiedlungen aus der Stein- und Bronzezeit besichtigten.

Die Reise erreichte am nächsten Tag einen weiteren Höhepunkt, denn wir fuhren per Seilbahn auf das Brienzer Rothorn, welches auf 2351 Metern Höhe liegt. Der ganze Chor konnte nach wenigen Minuten Fußmarsch die grandiose Aussicht vom Gipfelkreuz bei Neuschnee genießen. Doch auch das erste Konzert in der Schweiz stand an diesem Tag auf dem Programm: Es ist schon lange Tradition, dass wir auf Konzertreisen andere Knabenchöre treffen und gemeinsam musizieren. In der Krienser Galluskirche fand unser Konzert mit dem Knaben- und Mädchenchor der Luzerner Kantorei statt, bei denen wir im Anschluss auch übernachteten.

Am Donnerstag ging es weiter nach Seewen, wo wir die letzten drei Nächte im Jugend- und Begegnungszentrum verbrachten. Am Abend stand dann die erste Probe des Mozart-Requiems an. Das Besondere war dabei nicht nur, dass wir zum zweiten Mal in diesem Jahr dieses fulminante Werk aufführten, sondern auch mit wem: Das Orchester Arlesheim und der FesttagsChor Interlaken, die beide ebenfalls von Markus Teutschbein geleitet werden.

Das erste Konzert am Freitag fand zusammen mit bekannten Schweizer Solisten in der Heiliggeist-Kirche in Interlaken im Berner Oberland statt, nachdem wir am Nachmittag die bekannte Urlaubsregion erkundet hatten. Genauso wie in Interlaken führten wir auch in der Reformierten Kirche in Arlesheim am Samstag und Sonntagmorgen in der Kirche St. German in Seewen erfolgreich das anspruchsvolle Werk vor ausverkauftem Publikum auf und ernteten jedes Mal viel Applaus.

Nach dem Matineekonzert am Sonntag traten wir nach einer spannenden und anstrengenden Woche wieder die Heimreise ins Tal der Wupper an. Wir haben nicht nur viele neue Menschen, tolle Musiker und interessante Sehenswürdigkeiten kennengelernt, sondern sind auch als Chor stärker zusammengewachsen – eine Tournee ist immer eine großartige Erfahrung.

Die Kurrende auf dem Brienzer Rothorn bei ca. 2300 Metern Höhe.

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